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Invasive Leistungen

Rechts-Links-Herzkatheteruntersuchung zur genauen Beurteilung von Herzklappenfehlern
Koronarographie zur Beurteilung einer Koronaren Herzerkrankung
Herzkranzgefäßerweiterung: PTCA /Stentimplantation zur Behandlung einer Koronaren Herzerkrankung inkl. Druckdrahtmessungen zwecks einer genaueren Beurteilung von Gefäßengstellen
Implantation von MRT-fähigen, konventionellen Herzschrittmachern zur Behandlung von langsamen Herzrhythmusstörungen
Implantation von MRT-fähigen Defibrillatoren (AICD) zur Behandlung von schnellen Herzrhythmusstörungen
Implantation von biventrikulären Herzschrittmachern zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche
Implantation von Eventrekordern zur EKG-Aufzeichnung und Diagnostik von Herzrhythmusstörungen bei ungeklärten Schlaganfällen (ca. 30%) oder Schwindel- sowie Ohnmachtsanfälle unklarer Ursache

Bei der Herzkatheteruntersuchung wird ein Katheter über das rechte bzw. linke Handgelenk in einer Arterie (Schlagader) zum Herzen geführt, um die Herzkranzgefäße auf eine Verengung hin zu prüfen. Wir haben uns auf die Herzkatheteruntersuchung über das Handgelenk (transradialer Zugang) spezialisiert und führen aktuell nahezu ausschließlich alle Prozeduren auf diese Art und Weise durch. Dies erfolgt aufgrund der deutlich niedrigeren Blutungskomplikationsrate gegenüber der Untersuchung über die Leiste und nicht zuletzt wegen der höheren Komfortabilität für die Patienten (sie bleiben nach dem Eingriff mobil).

Über diesen Weg kann neben den Herzkranzarterien auch die Hauptschlagader und die linke Herzkammer untersucht werden. Eine Verengung der Herzkranzgefäße können wir mit Hilfe der Ballon-Dilatation beheben. Ein Ballon wird mit einem speziellen Katheter eingeführt und an der Stelle aufgeweitet, an der sich die Verengung befindet. Anschließend wird heutzutage immer eine Gefäßstütze (Stent) eingesetzt. Das Blut kann dann wieder ungestört durch das Gefäß fließen. Der Einsatz dieser Gittergerüste von 8 bis 38 Millimeter Länge und einem Durchmesser zwischen 2,25 mm und 5,0 mm gilt als eine inzwischen bewährte, schnelle und schonende Therapie, sowohl bei chronischer Koronarer Herzerkrankung als auch im Rahmen eines lebensrettenden Eingriffs beim akuten Herzinfarkt.

Wir führen über unsere Praxis in Kooperation mit den Partnerkliniken (UK SH Campus Kiel, Imland - Klinik Rendsburg, Segeberger Kliniken sowie Helios Klinik Schleswig) über 1000 Eingriffe jährlich durch. Dabei setzen wir für unsere Patienten ausschließlich modernste Materialien ein, wie z.B. Ballons (teils auch medikamentenbeschichtet) und Gefäßstützen - Stents (überwiegend medikamentenbeschichtet) sowie seit einiger Zeit auch bioresorbierbare Stents.

Zum erweiterten Spektrum der invasiven Leistungen zählen auch einige minimal invasive Verfahren wie z.B. die TAVI (transkatheter Aortenklappenimplantation), MitraClip (Mitralklappenreparatur mit dem Katheter), oder Vorhofohrverschluss-Eingriffe (bei chronischem Vorhofflimmern und dabei bestehender Kontraindikation für eine orale Antikoagulation). Die Indikation hierfür wird immer individuell für unsere Patienten im Rahmen der gemeinsamen Konferenzen geprüft.